Abgehakt: your name. (Manga)

Wieso habe Ich den Manga erst jetzt gelesen? Death Note hat seit einiger Zeit meine Leselust blockiert, zwar habe Ich ein paar kurze Mangas in der Zwischenzeit gelesen, aber immer mit einem schlechten Gefühl ("Mhhh Ich sollte zuerst Desu Noto zu Ende lesen... ist doch wieder so typisch, dass Ich das nicht zu Ende bringe"). Also habe Ich vor kurzem einen Haufen Zettel von Hand beschrieben und lasse diese von anderen Leuten ziehen. Den Anfang hat Evu gemacht und mich mit der (zum Glück nur) drei Bänden umfassenden Manga-Fassung zu Your Name. gesegnet.
Anfang 2018 kam der Film in die deutschen Kinos, aber irgendwie habe Ich geschafft ihn nicht zu schauen. Ja, immer noch nicht, obwohl er seit Monaten auf Netflix ist und Ich mir im Fall der Fälle auch auf Bluray ausleihen könnte...

Die Umschläge sind schön bunt gestaltet und laden richtig zum Lesen ein

Der Manga ist nachträglich zum Film erschienen (der bereits 2016 in den japanischen Kinos lief). Ich finde Mangas, die nachträglich zum Film oder zur Serie erscheinen meist etwas eigenartig. Bisher hatte Ich noch nicht viele davon in der Hand, wahrscheinlich weil mich der Manga zu Cowboy Bebop unheimlich abgeschreckt hat. Der Manga zu Puella Magi Madoka Magica soll auch sehr wirr sein, vor allem wenn man die Serie gar nicht gesehen hat, gibt es wohl Stellen, die völlig unerklärlich sind. Der Manga zu Summer Wars hingegen war in Ordnung.

Dieses Mal bleibe Ich spoilerfrei!

Zurück zum tatsächlichen Thema: your name. Die Geschichte handelt von den beiden Schülern Taki und Mitsuha, die zwar sehr unterschiedlich sind aber irgendwas verbindet die beiden auf magische Art und Weise. Die Idee des Körpertauschs ist nicht neu (aber zur Zeit auch nicht so ausgeschlachtet wie Zombies oder Superhelden) aber hier etwas frischer aufbereitet. Die beiden Protagonisten sind sehr sympathisch, die zuckersüße Mitsuha und der raue Taki. Sie ist in die Pflichten einer angehenden Miko voll eingespannt, ihrer Großmutter zuliebe kümmert sie sich um den Tempel und wohnt den Ritualen bei, da draußen in dem winzigen Dorf Itomori gibt es nichtmal ein Café, also bleibt ihr auch nicht viel anderes übrig. Er empfindet sein Leben als völlig normal, zwischen Schule, Kellnern in einem italienischen Restaurant und mit Freunden in teuren Cafés die neuesten Trends ausprobieren - halt ein ganz normales Leben in Tokyo. Auf wundersame Art und Weise tauschen die beiden mehrmals die Körper und das geht einige Wochen so hin und her, so dass beide genug Zeit haben, das Leben des Anderen zu beinflussen. Mitsuha sorgt dafür, dass Takis Chancen auf ein Date mit einer Kollegin steigen und Taki macht sich die Hände schmutzig im Dorf und unterstützt die beiden Freunde Teshi und Saya mit vollem Elan.
Ein fremder Körper und dann auch noch ein Nebenjob?
Wer hätte das nicht gemacht?

Sehr gut an dem Manga hat mir gefallen, dass man als Leser sogar sieht, wann Taki in Mitsuhas Körper steckt, die Körperhaltung ist eben die von einem Jungen. Anders herum ist es deutlich offensichtlicher, da die Tokyo-Jungs und Kollegen im Restaurant immer wieder darauf hinweisen "wie süß Taki heute wieder ist".


Im weiteren Verlauf der Geschichte wird es allerdings schwierig einige Szenen auseinander zu halten, das ist im Film wahrscheinlich einfacher aufzunehmen, ist eben ein anderes Medium...
Insgesamt denke Ich, dass der Film deutlich eindrucksvoller sein wird als der Manga, da auf jeglichen Werbemitteln diese wunderschönen Farben zu sehen sind und vor allem weitläufige Landschaftsaufnahmen - wie man es von Makoto Shinkai ja gewohnt ist.

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