Dienstag, 21. Oktober 2014

Ahahahaha! No.

Im März hatte Ich eine kleine Liste gemacht mit Spielen, die Ich noch spielen möchte, bevor Ich überhaupt daran denke, ein neues anzufangen.

Generell könnte Ich jetzt sagen, für jedes Spiel, was Ich zu Ende gebracht hab, hab Ich ein neues angefangen und das wäre ein mittelmäßiger Deal.
Leider habe Ich für jedes der abgeschlossenen Spiele zwei neue gekauft - und nichtmal installiert. Der Steam Summer Sale Ende Juni hat ein kleines Loch in mein Konto gerissen (gefühlte 250 Euro) und mich um viele Spiele bereichert. Blöderweise habe Ich keine große Motivation auch nur eines davon wirklich zu spielen, in Skyrim mal gaaanz kurz reingeschaut, in Age of Mythology die Nordmänner Kampagne angefangen und nur das Intro gespielt und etliche andere Spiele hab Ich nur gekauft wegen dem unschlagbaren Preis. Das ist so wie bei Primark und Co. "Das Ding kostet nur einen Euro! Ich brauch es nicht wirklich, aber für den Preis bekomm Ich es nirgends und nie wieder, also muss es jetzt gekauft werden! Irgendwann werde Ich mir für diesen Kauf danken!!"
Nagut, Spiele gehen ja nicht kaputt und kommen nicht aus der Mode und haben auch kein MHD (das kommt noch, keine Sorge! Gibt genug MMOs wo Server nach und nach abgeschaltet werden).

Und kaum habe Ich einen Blick in meine (größtenteils nicht mal installierte) Spielebibliothek geworfen, weiß Ich schon was als nächstes dazu kommt: mehr Point'n'Click Adventures. Aber der Wunsch nach einer PS4 ist spontan um 400% angestiegen, da Tekken 7 in Aussicht steht und wer mich kennt, weiß, was für ein primitives Wesen Ich werde, wenn es um Tekken geht. Da hüpft mein kleines Herz auch ganz aufgeregt bei dem Gedanken, dass Tekken am 9. Dezember 1994 erschienen ist und somit dieses Jahr ganze 20 Jahre alt wird! Und ganz nebenbei muss Ich noch schnell reinquetschen, dass Ich die PS4 in weiß ganz hübsch finde (Vielleicht will mich ja jemand spontan beschenken, man kann nie wissen!)

Aber das nur als Randbemerkung.

Welche Spiele hat Shinsei in letzter Zeit angefangen?

Skyrim
Antichamber
Borderlands 2
Alan Wake: American Nightmare (und auch wieder deinstalliert)
Psychonauts (verbugged, mir fehlt ein Quest Gegenstand -__-)
Limbo
Jazzpunk
Hotline Miami
Darksiders 2
flower

Gerne würde Ich nochmal Journey spielen, habe Cookie dabei nur über die Schulter geschaut, genau wie beim zweiten Kapitel von flower.

Und hat Shinsei auch was durchgespielt?
Kaum zu glauben, aber innerhalb von 2 Wochen habe Ich es geschafft Dust: An Elysian Tale durchzuspielen. Ein wirklich schönes Spiel, wenn man Furries tolerieren kann.
Papo & Yo hat sich auch für einen Abend dazwischen geschlichen und war zwar kurz, aber schön.

Sonntag, 2. März 2014

I'd put you on my to-do-list ;)

Über die Jahre hinweg haben sich viele Spiele angesammelt, die Ich UNBEDINGT haben musste und dann angespielt wurden und dann so... "naja, ein ander Mal spiel Ich weiter". Da sich dieses Phänomen auf ca. 80% meiner Spiele bezieht habe Ich entschlossen erstmal einen Großteil jener Spiele "abzuarbeiten" bevor Ich neue kaufe. Aber warum kommt es überhaupt dazu? Schließlich bin Ich sehr euphorisch, wenn Ich ein Spiel finde, was mir gefällt. Mir ist aufgefallen, dass es einige Faktoren gibt die einen großen Einfluss darauf haben:
  • Ein anderes Spiel kommt dazwischen
  • Speicherstand geht verloren
  • Keine Zeit / Keine Lust
  • Eine ultra schwierige Stelle
  • Erkenntnis
  • Miserable Steuerung 
  • technische Schwierigkeiten
Ein anderes Spiel:
Eher selten der Fall, aber manchmal kommt es eben vor, dass man grade ein Spiel angefangen hat und dann kommt ein noch besseres um die Ecke; häufig durch Freunde induziert und die bekanntesten Sprüche sind da "Das MUSST du spielen!", "Das wird dir auf jeden Fall gefallen!" und der Klassiker "Das ist das beste Spiel seit langem!", somit gerät das erste Spiel leider in Vergessenheit.

Speicherstand geht verloren:
Das ist mir bisher nicht allzu oft passiert, dennoch immer wieder ein Drama. Damals das erste Mal mit meiner Memory Card für die Playstation, das muss so 2000 gewesen sein. Die meisten Speicherstände waren so lari-fari aber als mir dann bewusst war, dass Gon und Dr. Boskonovich nochmal freigespielt werden müssen in Tekken 3, bin Ich fast verzweifelt. Nichtsdestotrotz haben Kurai und Ich die Zähne nochmal zusammengebissen und uns die beiden wieder erkämpft.
Meinen Spielstand für FFX und FF12 habe Ich auch schonmal aus Versehen gelöscht, Bei X komplett und bei 12 nur den letzten zum Glück.

Keine Zeit / Keine Lust:
Also dieses Argument ist etwas lasch bei mir, schließlich spiele Ich am Tag rund 3 Stunden Freecell. Das hat aber auch den Grund, dass Ich meistens nebenbei ein Skype-Gespräch habe und Multi-Tasking ist absolut nicht mein Ding. Als Ich vor kurzem God of War beendet habe (Dazu wird es auch noch einen Eintrag geben) war Ich total überfordert zwischen Spielgeschehen und Gespräch und habe unter viel Fluchen doch noch Persephone niederstrecken können. Also sind für mich "casual games" in dem Fall die einzige Möglichkeit mein Hirn zu betüdeln während Ich noch vollständige Sätze rausbringen kann anstatt irgendwas vor mich hinzustammeln.
Durch meine blödsinnige Meinung, dass Sozialkontakte vorgehen, komme Ich also sehr wenig zum Spielen und vor allem dann zu einem Zeitpunkt, wo man am besten im Bett liegen sollte, also ist die perfekte Lösung ein Handheld. Ich glaube ja, dass Ich die meisten durchgespielten Spiele auf dem DS hinter mich gebracht habe. 
Mit der Lust ist es auch immer so eine Sache, denn es gibt Tage, wo Ich einfach absolut kein Verlangen habe eventueller Frustration gegenüber zu treten.

Ultraschwierige Stelle:
In The Last Of Us bin Ich grade beim ersten Bloater angekommen, in FF12 stehe Ich einem Schattenross (irgendein bekacktes Schattenross in einem Dungeon AAARGH!) gegenüber und bekomme es nicht tot, bei Ocarina of Time weiß Ich grad gar nicht, wo Ich hin muss, Ich weiß lediglich, dass es kein Zuckerschlecken wird.

Erkenntnis:
In Trailern und Werbungen wird einem ja das Produkt so positiv wie möglich angeboten, da wird man ganz geil auf den Humor, die Action und das Gefühl dieses total geile Spiel zu spielen; Paradebeispiel Saints Row 3. Seit über einem Jahr bin Ich mitten in der Kampagne und habe kaum noch Lust das Spiel weiter zu spielen, denn mir wurde irgendwie klar, dass es am Anfang ganz toll und witzig ist, nach einiger Zeit aber das Spiel sein Tempo einbüßt.
Bei 999 für den DS habe Ich zwar ein paar Enden freigespielt, mir war es dann doch eher zu blöd ewig rumzuprobieren um alle Enden zu sehen. (Virtue's Last Reward werde Ich dann wohl gar nicht erst anfangen)

Miserable Steuerung:
Das erste Spiel was mir einfällt ist Assassin's Creed (PC Version ohne Gamepad/Controller) und dann noch Monkey Island 4 (auch PC Version). Das macht einfach keinen Spaß, wenn man bei AC yaoi hands braucht um alle Tasten mit der linken Hand zu drücken, damit man sich mit der rechten an der Maus noch umgucken kann.
Monkey Island 4 war eine Zumutung mit der Tastatur und hat mir den ganzen Spaß am Spiel so sehr genommen, dass Ich es nicht lange ausgehalten habe und es schon bald wieder deinstalliert habe.
Man kann zwar beide Spiele mit einem Gamepad spielen, aber muss das unbedingt sein?
Aber es muss ja nicht die gesamte Steuerung bekackt sein, es reicht auch schon, wenn man zB die Steuerung beim Auto Fahren verschlampt, in manchen Spielen vllt verständlich, da es nur für eine Sequenz herhalten muss, aber bei einem Spiel wie Saints Row, wo man ständig ein Auto benötigt, eher schlecht.

Fun Fact: Ich bin nicht gefahren

Genau so stört mich an Borderlands 1, dass man, wenn man E gedrückt hält nicht einfach alles aufsammelt, was in Reichweite ist, sondern einfach Gegenstände ausrüstet, was ja auch total Sinn macht, weil man die so gut vergleichen kann wenn die Stats so klein dargestellt sind *murmel grummel* Haaachja.

Technische Schwierigkeiten:
Installation abgebrochen, keine aktuelle DirectX Version, Spiel konnte nicht gestartet werden, ein unerwarteter Fehler ist aufgetreten, kein Sound, fiese Schlieren und so weiter kennt man ja.
Was mir jedoch bei Deus Ex: Human Revolution passiert ist, ist mir bis heute ein Rätsel. Habe Ich in Dialogen bestimmte Optionen gewählt hat sich das Spiel einfach beendet, ergo konnte Ich nur eine "vorgefertigte" Storyline spielen und da es bei jedem Gespräch einen Absturz gab, hatte Ich schnell keine Lust mehr die verschiedenen Optionen auszuprobieren.
Aktuell mag mein PS3-Controller mich nicht mehr und will nicht so recht aufladen, auseinandergebaut und Spannung gemessen, festgestellt, dass er tiefenentladen war und mit mehr als 10 Stunden aufladen wieder belebt. Mal sehen wie lange das gut geht :/

Aber jetzt genug gejammert; hier kommt meine To-Do-Liste:

Darksiders 1
Darksiders 2
God of War: Chains of Olympus
God of War Ghost of Sparta

Ni No Kuni
The Last Of Us
Puzzle Agent 1
Puzzle Agent 2
Alan Wake
Edna bricht aus
Harveys neue Augen
Saints Row 3
FF12
Borderlands 1
Borderlands 2
Psychonauts
Batman Arkham
Limbo
GTA San Andreas
Brütal Legend

Für Darksiders 1 habe Ich mir gute 14 Monate Zeit gelassen, Puzzle Agent 1 recht schnell durch gehabt (ist ja auch ein kleines Spiel, aber sehr empfehlenswert für Knobelspielfreunde) und God of War hätte Ich im Prinzip innerhalb von zwei Wochen durchgehabt, könnte man selbstständig die Kamera drehen und somit dieses bekackte Rätsel ohne Walkthrough lösen. Bei Edna bricht aus stehe Ich kurz vor'm Ende, habe zur Zeit allerdings überhaupt keine Lust auf dem Netbook zu spielen. Harveys neue Augen hab Ich blöderweise auch auf dem Netbook installiert und komme nicht an meinen Speicherstand >_< Es stürzt immer in einer Zwischensequenz ab und Ich bin schon so weit gekommen, da will Ich nicht nochmal anfangen. Ni No Kuni und The Last Of Us müssen leider warten, genau so wie Ich bei Last Of Us bei den Ladebildschirmen warten muss D: Es ist eine echte Überwindung das Spiel anzuwerfen.
Bei Alan Wake bin Ich grad an einer ultraschwierigen Stelle wo mehrere Schatten auf einmal auf mich einhacken wollen und das finde Ich nicht so toll, bin ja erst im zweiten Kapitel (von fünf oder sechs?).
An Borderlands 1 habe Ich nach einigen Stunden das Interesse verloren, warum weiß Ich auch nicht so recht. Die Kampagne von Saints Row 3 habe Ich zu 70% durch, aber die Autofahrten nerven mich dermaßen und man ist so op, dass das Spiel überhaupt keine Herausforderung ist und man eben nur durchspaziert. Borderlands 2 und die darauf folgenden Spiele sind noch nichtmal installiert.

Nochmal durchspielen und andere Entscheidungen treffen würde Ich gerne bei Heavy Rain und The Walking Dead, aber das kann ja warten - genau wie die 100% bei Tearaway.

Montag, 2. Dezember 2013

Gone Home


Anfang September schickte Thinkles Schwester mir einen Link mit den Worten "das hört sich cool an!", Ich war direkt Feuer und Flamme - Ich mochte Dear Esther ja schon und da hörte sich ein "Rumlaufspiel" mit kleinen Rätseln ja super an. Also kurz mal hier was gelesen, da was gelesen, den Blog der Entwickler zufällig einige Zeit danach entdeckt (wegen der PAX und Dickwolves Angelegenheit) aber etwas schreckte mich immer noch ab - der Preis.
Ganze 20 Euro sollte mich das Spiel auf Steam kosten.
Klar, das sind vier Entwickler die essen, irgendwo wohnen und schlafen müssen und dann noch auf eigene Faust ein Indie-Game entwickeln und rausbringen - aber 20 Euro?!

Irgendetwas in meinem Kopf sagte mir "Das ist bestimmt genau so kurz wie Dear Esther, lohnen sich 20 Euro? Sind dir einundhalb Stunden virtuell spazieren gehen das wert?"

So fügte sich das Schicksal und es war neulich für $9 im Humblebundle Store zu haben, da hab Ich direkt zugeschnappt, es noch am gleichen Abend installiert und sofort gespielt. Der erste Eindruck "Naja, aus der Amnesia Engine kann man eigtl mehr rausholen..." aaaaber Grafik ist nicht alles, rede Ich mir gerne ein.
Die Steuerung ist simpel, Pfeiltasten oder WASD zum bewegen, E oder linker Mausklick zum Benutzen, C oder STRG zum hinhocken, Shift zum ranzoomen und mit der rechten Maustaste kann man Objekte begutachten, wenn man sie in der Hand hält. Springen und sprinten kann man nicht, wird allerdings auch nicht benötigt.
Was mir schon bei den ersten Schritten unangenehm auffällt: Der Sound hat eine winzige Quelle, das heißt stehe Ich direkt an der Tür, wo das Gewitter herkommt, höre Ich fast nur auf dem rechten Ohr den Donner, auf dem linken kaum. Das gleiche gilt für die Stereoanlagen und Plattenspieler im Spiel. Der gewollte Effekt, dass die Musik den einzelnen Raum erfüllt und leiser wird, je mehr man sich von der Geräuschquelle entfernt ist ja ganz gut, aber es überzeugt nicht so recht.

So trat Ich also ins Haus ein, nachdem Ich den Schlüssel unter der guten alten Ente auf der Veranda gefunden habe und ahnte ja nicht, was mir bevorstand (hahaha Die Ärzte Referenz). Ein ganz gewöhnliches amerikanisches Haus, mit Foyer, übertriebener Treppe und viel zu vielen Räumen. Das ist ja nicht das Problem, eher die Menge an Kommoden, Schränken und Beistelltischen die alle mit Türen und Schubladen versehen sind. Die meiste Zeit verbringt man also damit, Schubladen zu öffnen und zu schließen und den Lichtschalter zu suchen. Wenn man darüber nachdenkt macht es ja auch Sinn, dass nicht in jedem Zimmer die Lampen eingeschaltet sind, wenn die Eltern und Schwester verschwunden sind. Die Atmosphäre ist schön bedrückend, das verlassene Haus, die Unordnung in den Zimmern, das Haus ist noch nicht fertig eingerichtet und das Gewitter poltert draußen vor den Fenstern, während man einsam, ohne Hintergrundgeklimper durch das Haus geht und nach Hinweisen sucht.

Es sind viele Kleinigkeiten verstreut die den Eindruck erwecken, als würden wirklich Menschen in dem Haus leben, stehengelassene Kaffeetassen im Wohnzimmer, Stifte und Radiergummis auf den Kommoden, Zettel in den Schubladen, Zeitschriften hier und da verteilt. Da sieht man wie viel Liebe drin steckt - einziger Kritikpunkt: Der Zettelhaufen in jeder Schublade ist die selbe Textur, da hätte man schon etwas Variation reinbringen können, so oft wie diese genutzt wurde.

Ich habe das ganze Spiel in 97 Minuten durch gehabt, für Dear Esther habe Ich 106 Minuten gebraucht und das war eine ganze Insel! Ich hatte oft das Gefühl, dass Ich vielleicht nochmal in einem nachsehen müsste, vielleicht habe Ich ja etwas übersehen? Nein. In diesem Spiel übersieht man nichts einfach so. Der Verlauf ist, für meinen Geschmack, zu linear. Man findet die Briefe von der kleinen Schwester in chronologischer Reihenfolge, so dass man selber die ganze Hintergrundgeschichte nicht mehr zusammen puzzlen muss. Hier hätte es ruhig etwas spannender sein können, so wie in Dear Esther.

Abschließend kann Ich nur sagen, dass Ich sehr froh bin, es nicht für 20 Euronen gekauft zu haben und es ist ein netter Zeitvertreib für einen Abend, eingewickelt in die Lieblingsdecke mit Kopfhörern auf dem Kopf und einer heißen Tasse Tee.